Grundlegende Schritte zum Aquascaping:
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Planung:
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Designkonzept: Entscheide dich für ein Design (z.B. Iwagumi, Nature Aquarium, Dutch Style). Recherchiere und erstelle eine Skizze oder Layout-Plan.
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Aquariengröße und -form: Wähle die richtige Aquariengröße und -form für dein Layout.
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Vorbereitung des Aquariums:
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Reinigung: Säubere das Aquarium gründlich.
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Untergrund: Wähle den richtigen Bodengrund (Substrat) für deine Pflanzen. Das könnte Aqua Soil, Sand oder Kies sein.
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Hardscape hinzufügen:
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Pflanzen:
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Auswahl: Wähle Pflanzen basierend auf Lichtbedarf, Wachstumsrate und Platz im Layout.
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Pflanzung: Beginne mit den Hintergrundpflanzen und arbeite dich nach vorne. Verwende Pinzetten für präzise Plazierung.
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Wasser hinzufügen:
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Licht und Technik:
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Beleuchtung: Installiere das richtige Licht für deine Pflanzen. LED oder T5-Leuchtstoffröhren sind beliebt.
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Filter und CO₂: Stelle Filter so auf, dass sie keine Strömung auf das Aquascape lenken. Bei CO₂-Systemen achte auf die richtige Dosierung.
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Wartung:
Werkzeuge für Aquascaping:
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Pinzette: Für die präzise Platzierung von Pflanzen.
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Schere: Eine scharfe Aquarienpflanzenschere für das Trimming.
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Substrat-Spatel: Zum Verteilen und Glätten des Bodengrunds.
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Steinzange: Zum sicheren und präzisen Platzieren von Steinen.
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Aquarium-Schlauch: Für das Wasser hinzufügen und das Aquarium reinigen.
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Netz: Um Fische und Schnecken zu fangen, wenn sie verlegt werden müssen.
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Sand/Schlammwäscher: Zum Reinigen von Pflanzen und Hardscape, ohne das Aquarium zu leeren.
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Messlöffel/Dosiergeräte: Für Dünger und Chemikalien, sofern nötig
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Substrat-Gabel: Zum Pflanzen und Umpflanzen ohne den Boden zu stören.
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Aquarium-Schaber: Zum Entfernen von Algen auf Glas oder Hardscape.
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CO₂-Reaktor oder Diffusor: Für die gleichmäßige Verteilung von CO₂ im Wasser - nur bedingt nötig
Zusätzliche Tipps:
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Geduld: Aquascaping erfordert Zeit, da Pflanzen wachsen und sich das Layout entwickelt.
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Biologisches Gleichgewicht: Achte darauf, das biologische Gleichgewicht im Aquarium zu erhalten, um Algenwachstum zu minimieren. Versuche ganz ohne Chemikalien und künstliche Belüftung auszukommen. Das ist der Natur am nächsten.
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Experimentieren: Es ist okay, verschiedene Designs auszuprobieren, um das perfekte Layout zu finden.
Mit den richtigen Werkzeugen und viel Kreativität kannst du ein atemberaubendes Unterwasser-Landschaft schaffen.